Triggerpunktmassage


 

Nicht zu verwechseln mit einer Massage ist die Triggerpunktmassage. Das Triggern
(Trigger englisch als Auslöser bekannt ) ist eine eher Schmerzvollere Therapiemöglichkeit. Es geht Haupsächlich um eine Punktuelle Myogelose ( Schmerzhafter Muskelknoten ) zu Kompremieren,  durch Druckausübung. Durch die Druckausübung ist das Ziel, diesem Knoten die Blutzufuhr zu kappen um so einen Entzündungsprozess zu fördern ,der positiv auf gewisse Schmerzproblematiken wirkt.

Wirkung auf den Bewegungsapparat

Triggerpunkte bewirken, dass die ihnen zugeordnete Muskelfasern stark kontrahieren. Das führt zur Verkürzung und Versteifung der Muskeln. Die stark angespannten Muskelfaserstränge halten dabei die Sehnen ständig unter Spannung, was häufig zu Schmerzsymptomen in angrenzenden Gelenken führt. Das kann unteranderem die Beweglichkeit und Kraftentfaltung beeinflussen.

Wirkung auf Gefäße und Nerven

Muskeln, die durch Triggerpunkte oft verkürzt und vergrößert sind, üben häufig Druck auf nahe liegende Nerven aus. Besonders sind Nerven betroffen, die durch einen Muskeln verlaufen. Dadurch können elektrische Signale, die der Nerv übermittelt, verändert werden. Das kann zu abnormen Empfindungen, wie Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühl und Hypersensibilität führen.

Triggerpunkte können auch die Gefäße einschränken, was zu Störung des Blutflusses führt. Dabei können Kälteempfindungen auftreten.

Triggerpunkte können unterschiedliche Symptomen verursachen, wie zum Beispiel Kopf-, Rücken-, Gelenkschmerzen sowie Schmerzen im Bauch- und Brustbereich.

Entstehung von Triggerpunkten

Ursachen für die Entstehung von Triggerpunkten können Unfälle, Stürze, Verspannungen und Überlastungen von Muskeln sein. Auch systemische Faktoren, wie Vitaminmangel können für Entstehung von Triggerpunkten ausschlaggebend sein.